Serie
Aus allem geformt
Eine Serie über das, was uns ausmacht
Aus einem Blick wird ein Innehalten –
und aus dem Unscheinbaren ein kleines Wunder
In dieser Serie beschäftige ich mich mit dem, was und wer uns im Leben prägt. Familie, Freunde, andere Menschen, Beziehungen, Erfahrungen, die wir nicht steuern konnten und die unweigerlich zu uns gehören. Vieles davon nehmen wir auf, oft unbewusst. Es lagert sich ab, beeinflusst, wie wir denken, fühlen und handeln.
Irgendwann kommt der Punkt, an dem sich etwas verschiebt, weil wir beginnen zu hinterfragen. Nicht alles, was uns geprägt hat, fühlt sich stimmig an. Nicht alles gehört wirklich zu uns. Genau hier setzt die Serie an. Sie beschäftigt sich mit dem Moment, in dem wir beginnen zu unterscheiden.
Was ist Teil von mir und was trage ich nur weiter, weil es einmal da war?
Ich nehme nur mit, was zu mir gehört
Coming Up – I Have No Clue How I Got There
Listen to this Summer Morning
Was in uns entsteht und plötzlich sichtbar wird
Dieser Prozess ist selten eindeutig und kommt immer in Zeiten von Umbrüchen oder Einbrüchen zu uns. Er bewegt sich zwischen Klarheit und Zweifel. Zwischen dem Wunsch, loszulassen, und der Unsicherheit, ob wir damit auch etwas Wertvolles verlieren. Zwischen dem Bedürfnis nach Orientierung und dem Vertrauen, dass sich etwas in uns von selbst ordnet.
Gleichzeitig zeigt sich in dieser Bewegung etwas Zweites: In uns liegt mehr, als wir bewusst steuern können. Etwas, das sich entwickelt, in uns gesät wurde, ohne dass wir genau wissen, wie. Gedanken, Impulse, innere Bilder, die plötzlich da sind. Momente, in denen wir uns selbst überraschen. Diese Form von Wachstum hat weniger mit Kontrolle zu tun und mehr mit Vertrauen.
Die Kraft der Zwischenräume
Ein dritter Aspekt der Serie sind diese Zwischenräume im Alltag. Augenblicke, in denen nichts entschieden ist. In denen Vergangenes noch nachklingt und Neues sich erst andeutet. Oft sind es leise Situationen, die wir leicht übergehen. Gerade dort wird spürbar, dass wir eine Wahl haben. Ob wir etwas mitnehmen oder ob wir es gehen lassen.
Die Serie bewegt sich genau zwischen diesen Polen: geprägt sein und wählen, festhalten und loslassen, wissen und vertrauen.
Sie stellt keine großen Thesen auf. Sie macht einen inneren Prozess sichtbar, den viele kennen, aber selten so klar greifen können. Vielleicht liegt ihre Stärke genau darin: dass sie nicht erklärt, sondern spürbar macht, wie sich dieser Moment anfühlt, in dem wir beginnen, uns aus allem, was war, bewusst zu formen.
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